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4.8.4 Handelssystem

Das Handelssystem von DAXA-Chart ist ein Trendfolgesystem mit Zinsindikator, dass am besten bei Fonds, ETFs und Indizes funktioniert. Bei einzelnen Aktien hingegen ist die Outperformance im Mittel zwar ähnlich hoch, jedoch mit erheblichen Unterschieden und mit größeren Drawdowns sowie einem größeren Fehlsignal-Risiko.

Ist das Handelssystem eingeschaltet, dann wird in jedem Chart eine ockerfarbene Linie eingezeichnet, die die Kapitalentwicklung anzeigt, die Sie gehabt hätten, wenn Sie in den vergangenen Jahren bereits nach dem System gehandelt hätten.

Am rechten Bildschirmrand wird durch einen geraden Strich angezeigt, bei welchem Kurs DAXA-Chart das nächste Handelssignal erwartet. Diese Handelssignal-Prognose wird laufend angepasst und ändert sich daher wöchentlich. Die Handelssignal-Prognose wird u.a. auch durch den Dialog (bzw. Menüpunkt) Handelssystem-Einstellungen beeinflusst.

Die Prozentzahlen oben links im Chart sind p.a.-Angaben. Je größer die Outperformance, desto besser arbeitet das Handelssystem bei dem betreffenden Datensatz. Die Angaben sind um so verlässlicher, je länger die Charts dafür zurückreichen (am besten mehr als 10 Jahre).

Die Handelssystem-Kennzahlen:
Die schwarze Zahl vor Chart gibt die p.a.-Rendite an, die Sie bei einer Dauerinvestition in dem Wertpapier gehabt hätten.
Die ockerfarbene Zahl vor System zeigt die p.a. Rendite, die unter Beachtung der Handelsystem-Signale erzielt worden wäre.
Die darunter stehende Zahl Outperf. zeigt die Outperformance als Differenz der beiden ersten Werte. Positive Werte werden grün, negative Werte rot dargestellt. Ist die Zahl negativ, so bedeutet dies, dass das Handelssystem bei dem entsprechenden Wert nicht funktioniert.
Der Drawdown zeigt den maximalen, zwischenzeitlich aufgetretenen Verlust an, der unabhängig von Ein- und Ausstiegspunkten innerhalb des gesamten ockerfarbenen Linienverlaufs aufgetreten ist.
Der Wert Maximaler Verlust-Trade zeigt, wie hoch der größte Verlust zwischen einem grünen Kaufkreuz und einem darauffolgenden roten Verkaufskreuz gewesen ist.
Der letzte Wert Signale je 10 Jahre zeigt an, wie viele Handelssignale (Summe aus grünen und roten Kreuzen) das System durchschnittlich in 10 Jahren bei dem betreffenden Wertpapier generiert hat. Falls Sie nicht mit Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln, so hilft dieser Wert, die Transaktionskosten abzuschätzen.

DAXA-Chart arbeitet nur mit Wochenschlusskursen. Aus diesem Grund gilt nach der Generierung eines Handelssignals zum Wochenende immer der darauffolgende Freitag als Kauf-, bzw. Verkaufspunkt, d.h. es vergeht bis zur Ausführung dann noch eine Woche.

Die grünen und roten Kreuze im Chart zeigen die umgesetzten Kauf- und Verkaufspunkte, also den Zeitpunkt einer Woche nach der Generierung des Signals. Einzige Ausnahme: Wenn in der aktuellen Woche ein neues Handelssignal generiert wird, so wird dieses am selben Tag sofort durch ein Kreuz angezeigt, damit Sie umgehend den entsprechenden Hinweis bekommen.

Mit dem Menüpunkt Handelssystem-Einstellungen können Sie die Voreinstellung so umstellen, dass Handelssignale immer sofort ausgeführt werden, d.h. alle Kreuze wandern dann im Chart um eine Woche nach links.

Ein Verkaufssignal kann durch eine Trendumkehr nach unten generiert werden, jedoch auch durch einen sehr starken Kursanstieg. In dem Fall empfiehlt das System antizyklisch auszusteigen, falls der Kurs sehr weit gelaufen ist. Den antizyklischen Ausstiegspunkt zeigt die hellrote Markierung am rechten Rand an, die aber nur bei einer sehr starken Hausse erreicht wird.

Das Handelssystem arbeitet anhand der Analyse von Indikatoren wie z.B. gleitender Durchschnitte, Volatilitäten, Entfernungen von Tiefpunkten usw. Weiterhin wird die Zinsentwicklung berücksichtigt. Fundamentaldaten wie KGV und Dividendenrenditen hingegen werden nicht mit ausgewertet.

Wesentlicher Unterschied zu anderen Handelssystemen ist, dass DAXA-Chart bei ungünstiger Zinsentwicklung signalgebende Linien intern nach oben verschiebt, während sie bei günstiger Zinsentwicklung nach unten verschoben werden. Durch diesen Trick konnte die Outperformance deutlich erhöht werden. Daher sollten Sie nie den mitgelieferten Datensatz "Zins-Index" löschen. Zwar berechnet DAXA-Chart nach der Ausgabe einer Warnung auch dann Handelssignale, falls dieser Index nicht enthalten ist, jedoch verschlechtert sich dann die Prognosequalität (die durchschnittliche Outperformance sinkt um fast die Hälfte).

Die Berechnung der Ein- und Ausstiegspunkte erfolgt dynamisch anhand der Berechnung der Volatilität eines Wertpapiers des jeweils vor dem Berechnungszeitraum liegenden letzten Jahres. Durch die Berücksichtigung der Volatilität funktioniert das System sowohl bei weniger schwankenden Standardwerte-Indizes als auch bei stärker schwankenden Nebenwerte-, Emerging-Market- oder Tech-Werte-Indizes mit der gleichen Grundeinstellung. Je volatiler der Chart, desto weiter werden die Kursziele und Stopp-Loss-Marken gefasst und desto deutlicher müssen interne Signallinien durchbrochen sein, um ein Kauf- oder Verkaufssignal zu generieren.

Mittels aufwändiger Indikatoren-Analyse versucht DAXA-Chart Seitwärtsbewegungen der Märkte (Schaukelbörsen) zu identifizieren. Innerhalb von Seitwärtsbewegungen werden intern generierte Kaufsignale unterdrückt und erst dann wieder ausgegeben, wenn von der Software ein Ausbruch nach oben erkannt wurde.

Alle signalgebenden Indikatoren wurden durch aufwändige Simulationen optimiert. Dabei wurden hunderte von Datensätzen mit möglichst langen Chartreihen immer wieder durchprobiert. Um auch inflationäre Zeiträume mit abzudecken, haben wir auch Datenreihen aus den 1970er Jahren mit zur Überprüfung herangezogen, dann natürlich der Anstieg am Beginn der 1980er Jahre und der Börsencrash von 1987, und die neueren Daten ja sowieso. Es wurden nur die Indikatoren und Indikatoreinstellungen übernommen, die bei möglichst vielen Datensätzen über möglichst lange Perioden gute Ergebnisse brachten.


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